Reflexzonentherapie am Fuß nach Hanne Marquardt

In meinem therapeutischen Spektrum nimmt die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) einen festen Stellenwert ein. Diese Methode wird von vielen Patienten mit zunehmendem Interesse gewünscht und auch in Anspruch genommen, da sie sehr erfolgreich eingesetzt werden kann. Unabhängige Studien, z.B. der Universitäten Jena und Innsbruck, haben die Wirksamkeit stichhaltig nachgewiesen.

Seit jeher erkannten die Philosophen, dass die Informationen des Teiles im Ganzen sind und das Ganze im Teil enthalten ist. Über die Formenähnlichkeit zwischen dem aufrecht stehenden Fuß und einem sitzenden Menschen erhält man ebenfalls einen Einblick zum Verständnis der Methode.

So ist nachvollziehbar, dass alle Systeme des Körpers auf den Fuß übertragbar sind und dort auch behandelt werden können. Darüber hinaus beschränkt sich diese Reflex­zonen­therapie aber nicht nur auf Wirkungen in körperlicher Hinsicht, sondern bezieht den ganzen Menschen in seiner Gesamtheit mit ein. Man bezeichnet sie deswegen auch als Ordnungstherapie.

Praxis Stefan Plaschka | Wirbelsäulenzone

Gerade in der heutigen Zeit leben viele Menschen extrem kopflastig und empfinden es als äußerst wohltuend, an den Füßen behandelt zu werden. Diese stellen die Verbindung zu Mutter Erde her und tragen uns auf einem ganz persönlichen Lebensweg, Schritt für Schritt …

Zuweilen wird leichten Fußes einem Ziel entgegengegangen, manchmal wird Unent­schlossen­heit im zögernden Schritt sichtbar. Frohe Erwartung zeigt sich in beschwingten Schritten, Ungeduld lässt den Menschen von einem Fuß auf den anderen treten. Ärger und Zorn wird durch energisches Aufstampfen Nachdruck verliehen, vor Glück lassen uns die Füße in die Luft springen.

Die Reflexzonentherapie am Fuß kann für sich allein, aber auch in Verbindung mit anderen Methoden und in Bereicherung zur modernen Medizin angewendet werden. Sie hilft insbe­sondere bei

  • Schmerzen und Funktionsstörungen der Wirbelsäule, an den Gelenken und der Muskulatur
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Störungen im Verdauungssystem
  • Belastungen und Erkrankungen der Nieren und Blase
  • Unterleibsproblemen, z.B. Menstruationsschmerzen, Prostataleiden
  • Erkrankungen der Atemwege, z.B. Asthma bronchiale, Bronchitis, Stirn- und Kieferhöhlenentzündungen
  • Allergien und Infektanfälligkeit, besonders bei Kindern
  • Schlafstörungen
  • und als Begleitung während der Schwangerschaft und Geburt